Angedacht

„Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!“ -1. Petr 4,10 

Dieser Vers wird für uns heute mitten hinein gesprochen in eine Zeit großer Verunsicherung. Kontaktsperren, leere Kirchen, verwaiste Gemeindehäuser genauso wie Spielplätze, Cafés, Restaurants und vieles mehr.

Wie können wir jetzt gute Verwalter der Gnade Gottes sein?

Und doch erleben wir gerade jetzt, wie viel Nähe auf Distanz unter den Menschen da ist.

Da ist der Telefonanruf „Ich wollt einfach mal hören, wie es dir geht, ob alles in Ordnung ist, ob du etwas brauchst“, der Brief im Briefkasten, das freundliche Zunicken, wenn man sich mit Abstand im Freien begegnet und einer den anderen durchlässt. Manchmal gar eine kleine Tüte an der Haustüre.

Da ist das Wissen um das gemeinsame Gebet, das sich - einzeln gesprochen - über alle Mauern und Grenzen hinweg verbindet.

Gerade jetzt erleben wir, wie Menschen sich trauen, ihre Fähigkeiten und Gaben sichtbar zu machen und auch für andere zu Verfügung zu stellen.

Das erfüllt mich mit Dankbarkeit und Mut. Mitmenschlichkeit und die Sorge um den anderen sind Grundpfeiler des christlichen Glaubens.

Bleiben wir mutig und kreativ, dies mit unseren je eigenen Gaben und Talenten gerade jetzt und weit über das Jetzt hinaus jeden Tag neu zu leben!

Ihre Pfarrerin Almut Heineken

Liebe Freunde der Kirchengemeinde,

auch wenn weiterhin die Kontaktregeln wegen der Corona-Krise gelten, geht es ab 10. Mai wieder los mit den Gottesdiensten. Folgende Maßnahmen müssen beachtet werden...

Gemeindeleben unter besonderen Zeiten

vieles ist schon über diese besondere Zeit gesprochen worden, die auch uns als Kirche herausfordert. Die Selbstverständlichkeit von Gottesdiensten und Veranstaltungen ist nicht mehr gegeben und wird von staatlicher Seite klar begrenzt. Nach der Pressekonferenz von Ministerpräsident Söder wurde zum Glück deutlich, dass Gottesdienste ab Mai wieder gefeiert werden dürfen.

Für alle, die immer noch in Sorge sind, sich anzustecken bleiben die Gottesdienste in Funk und Fernsehen, als verlässliche Begleiter für Zuhause.

Die Veranstaltungen im Mai werden ausfallen. Auch die Chorabeit ruht zunächst, doch wird es hier im Laufe des Monats noch Informationen der Chorleitungen geben.

Viele Unsicherheiten bleiben noch und manche von Ihnen haben auch Gesprächsbedarf. Gerne können Sie sich an mich oder Pfarrerin Heineken wenden. Wir haben Zeit für ein Gespräch (Tel: 720015).

Zu Ostern hatte ich einen guten Gedanken in einer e-mail: „Wer Ostern kennt, der braucht sich nicht zu fürchten“

In diesem Sinne herzliche Grüße, Ihr Pfarrer Popp


Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Markus 9,24

Songs zu den Jahreslosungen: http://www.ways-music.de/home/