Angedacht-Archiv

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. Psalm 139, 14

Wie man gar nichts tut

Und dann musste er innehalten und nachdenken. Denn obwohl Honigessen etwas sehr Gutes war, was man tun konnte, gab es doch einen Augenblick, kurz bevor man anfing, den Honig zu essen, der noch besser war als das Essen, aber er wusste nicht, wie der hieß. Und dann, fand er, war Mit-Christopher-Robin-zusammen-sein auch etwas sehr Schönes, was man tun konnte, und Ferkel-in-der-Nähe-haben war auch etwas sehr

Angenehmes, was man gut haben konnte;

deshalb sagte er, nachdem er alles durchdacht hatte:

„Am liebsten von der Welt mag ich, wenn ich und Ferkel dich besuchen gehen und du sagst:

„Wie wär‘s mit einem kleinen Imbiss?“, und ich sage: „Gegen einen kleinen Imbiss ist eigentlich nichts einzuwenden, oder was meinst du, Ferkel?“, und draußen ist ein Tag, in dem irgendwie Gesumm drin ist, und die Vögel singen.“

„Das mag ich auch“, sagte Christopher Robin, „aber was ich am liebsten tue, ist gar nichts.“

„Wie tut man gar nichts?“, fragte Pu, nachdem er lange gegrübelt hatte. „Das ist, wenn man es gerade tun will und die Leute wollen von einem wissen: „Und was willst du jetzt tun, Christopher Robin?“ Und dann sagt man: „Och, gar nichts und dann tut man‘s einfach.“

Alan Alexander Milne

Der Engel des Herrn rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.

(1. Könige 19,7)

Da sitzt er nun unter einem Wacholderstrauch und ist mit den Nerven völlig am Ende. Die letzten Wochen waren hart gewesen. Jetzt kann er nicht mehr. Er will auch nicht mehr. Alles hat keinen Sinn mehr. Das, wofür er sich eingesetzt hatte, wofür er gekämpft hatte - aussichtslos. Als dann noch sein Leben in Gefahr war, da hat er die Flucht ergriffen.

Jetzt ist er müde, nur noch müde. Ach, wenn er doch sterben dürfte.

Ich bin nicht Elia, aber manchmal - da fühle ich mich wie er. Müde und ausgelaugt. Traurig und resigniert. Weil das, wofür ich mich eingesetzt habe, nicht vorankommt, ich nicht weiß, wie es weitergehen soll. Was nützt das alles noch, ist nicht eh alles egal? Und Gott - hört er mich überhaupt noch?

Ja, Gott hört. Er hörte Elia und griff ein, so, wie er uns auch heute hört und eingreift. Bei Elia ist es ein fürsorgliches, ja liebevolles Eingreifen: Gott sendet einen Engel.

Ganz sanft, vorsichtig, so, wie man einen Schlafenden berührt, um ihn aufzuwecken, ohne ihn zu erschrecken.

Und als Elia aufgewacht ist, spricht der Engel ihn an. Was er ihm sagt, ist kein „Jetzt stell dich mal nicht so an!“ Kein „Alles halb so schlimm.“ Kein „Denk an die schönen Zeiten, die hat es doch schließlich auch gegeben.“ Nein, der Engel beschönigt nichts, er stimmt ihm zu: „Du hast einen weiten Weg vor dir, aber gerade weil dem so ist, steh auf und iss etwas. Stärke dich.

Tu dies so lang, bis du dich wieder kräftig genug fühlst, und dann geh deinen Weg und sei gewiss: Ich geh ihn mit dir.“ Diese Erfahrung eines so fürsorglichen Gottes wünsche ich uns allen.

Ihre Pfarrerin Almut Heineken

„Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder“ 1. Könige 8,39

Als König Salomo diesen Satz sprach – als Bestandteil eines umfangreichen Gebetes anlässlich der Einweihung des Jerusalemer Tempels –, konnte er trotz all seiner Weisheit nicht ahnen, welch globale Bedeutung sein Gebet eines Tages gewinnen würde. Dass Gott das Herz aller Menschen kennt, genauer: das Herz all jener „die da ihre Plage spüren, jeder in seinem Herzen“ (V. 38), bezieht Salomo auf Klagen über Unglücksfälle (Krankheiten, Hungersnöte oder Kriege), die zunächst sein Volk, also Israel, treffen könnten. Und weil Gott das Herz aller Menschen genau kenne, darum möge er auch rettend eingreifen, wenn jede und jeder sich aus ganzem Herzen an ihn wende, wie groß auch immer die Not sei.

Doch auch Nichtisraeliten schließt Salomo in sein Gebet ausdrücklich ein (V. 41). Damit teilt er eine den gesamten Alten Orient verbindende Gewissheit, der zufolge die Götter sich erbarmen, wenn das Schicksal die Menschen unversehens trifft. Wie umfassend dieses quasi ökumenische Gebet dreitausend Jahre später klingen würde, konnte er zwar nicht wissen, doch er war damit seiner Zeit schon voraus. Manche moderne „Salomos“ warnten schon seit Längerem, dass ein kleines, unsicht- bares „Gift“ (lat. virus) in der Lage sein würde, binnen kurzer Zeit Millionen Menschen um den gesamten Globus zu infizieren und die Weltwirtschaft an den Rand des Kollaps zu bringen – sie wurden meist überhört.

Würde Salomo heute beten, dann darum, dass wir in massiven Krisenzeiten, die uns in vielen Bereichen zur sozialen Isolation zwingen, den anderen nicht aus den Augen verlieren – gerade weil wir nicht in ihn hineinschauen können. Der Blick zu Gott, der das Herz aller Menschen kennt, zeigt uns die Würde des/r Anderen und dass wir einander brauchen, um Mensch zu sein, auch wenn jeder Mensch ein Individuum ist. Möge uns das Gebet Salomos daher immer wieder in unserem Handeln leiten. (nach Herrn D. Sager)

Ihr Pfarrer Popp

„Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!“ -1. Petr 4,10 

Dieser Vers wird für uns heute mitten hinein gesprochen in eine Zeit großer Verunsicherung. Kontaktsperren, leere Kirchen, verwaiste Gemeindehäuser genauso wie Spielplätze, Cafés, Restaurants und vieles mehr.

Wie können wir jetzt gute Verwalter der Gnade Gottes sein?

Und doch erleben wir gerade jetzt, wie viel Nähe auf Distanz unter den Menschen da ist.

Da ist der Telefonanruf „Ich wollt einfach mal hören, wie es dir geht, ob alles in Ordnung ist, ob du etwas brauchst“, der Brief im Briefkasten, das freundliche Zunicken, wenn man sich mit Abstand im Freien begegnet und einer den anderen durchlässt. Manchmal gar eine kleine Tüte an der Haustüre.

Da ist das Wissen um das gemeinsame Gebet, das sich - einzeln gesprochen - über alle Mauern und Grenzen hinweg verbindet.

Gerade jetzt erleben wir, wie Menschen sich trauen, ihre Fähigkeiten und Gaben sichtbar zu machen und auch für andere zu Verfügung zu stellen.

Das erfüllt mich mit Dankbarkeit und Mut. Mitmenschlichkeit und die Sorge um den anderen sind Grundpfeiler des christlichen Glaubens.

Bleiben wir mutig und kreativ, dies mit unseren je eigenen Gaben und Talenten gerade jetzt und weit über das Jetzt hinaus jeden Tag neu zu leben!

Ihre Pfarrerin Almut Heineken

Dornengekrönt

„Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!“ In diesem Jahr hat es der Ostergruß deutlich schwerer als sonst. Keine Gottesdienste, in denen wir uns die freudige Botschaft zurufen können. Die Dornenkrone, das Kreuz wirken in diesem Jahr mächtiger und präsenter. Sie sind verbunden mit den Unsicherheiten, die uns zur Zeit bewegen, der bangen Frage, wie es weitergeht mit uns und der ganzen Welt.

So dachten auch die Frauen, als sie zum Grab gingen, um Jesus für seine endgültige Ruhe vorzubereiten. Dunkel war es in ihren Herzen und die Erinnerung an das Leid Jesu präsent. Was ihnen begegnet, ist eine Gestalt in einem wundersamen Licht. „Fürchtet euch nicht!“ spricht die Gestalt. „Gott hat Jesus nicht im Stich gelassen. Er hat ihn wieder ins Leben zurückgebracht.“  

Das letzte Wort hat nicht die Angst, das letzte Wort haben nicht die Sorgen, und erst recht nicht der Tod. Das letzte Wort hat das Leben. Das Leben, das Gott uns allen schenkt. Die Dornenkrone blüht auf, die Sonne bescheint das Kreuz. Voller Freude und Gelassenheit dürfen wir durchatmen. Diese Welt, ob mit Virus oder ohne, muss uns nicht schrecken. 

In diesem Sinne ein gesegnetes Osterfest.                 

Ihr Pfarrer Rüdiger Popp und Pfarrerin Almut Heineken

Ostermorgen

Jeden Morgen

machen wir uns auf den Weg

zum Grab

unserer Hoffnung.

 

In das Linnen

der Enttäuschung gewickelt,

von den Felsen

der Unwiderruflichkeit umschlossen,

von den Wächtern

unserer Versäumnisse bewacht,

wartet sie dennoch auf uns.

 

In Gestalt einer Blüte,

im Tonfall eines Gesprächs,

in den Buchstaben einer Schrift,

in der Wärme einer begrüßenden Hand.

 

Der uns darin ruft,

den rufen wir an:

Rabbuni. Das heißt Meister.

Über dem leerern Grab

wölbt sich ein strahlender Himmel.

Ostern. Heute. Morgen.

Und jeden Tag.

 

Margarete Kubelka

Jesus Christus spricht:

Wachet! (Mk 13,37)

Jeder von uns weiß, wie gefährlich Sekundenschlaf am Steuer ist. Ein einziger Moment der Unachtsamkeit kann fürchterliche Folgen haben.

Unser Bibelwort spricht nicht vom Autofahren und doch mahnt es uns sehr eindringlich, wach zu sein, wach zu bleiben, aufzupassen und bereit zu sein, um das Kommen des Reiches Gottes nicht zu verschlafen. Gerade weil wir den Zeitpunkt des Eintreffens des Hausherrn, wie Gott hier in einer Metapher genannt wird, nicht kennen, und es auch keine gesicherten Vorboten oder Zeichen dafür gibt, müssen wir um so wachsamer sein. So Jesu Argumentation.

Die Beschäftigung mit dem Glauben sollte ich daher nicht leichtfertig immer wieder auf später verschieben. Glaube ist aber auch nichts, was einmal erkannt ich mir fortan als Trophäe ins Regal stellen kann. Nein, Glaube will gelebt werden. Jetzt heute hier jeden Tag wieder neu. Dazu muss ich wach sein, aufmerksam und neugierig auf das, was Gott mir in meinem Leben schenkt, was er für mich bereit hält. Mit offenen Ohren, Augen und Herzen mein Leben leben. Das heißt nicht, dass ich mich nicht auch ausruhen darf. Ausruhen, um neu Kraft zu bekommen, um dann vielleicht auch wieder fit zu sein, um Fragen des Lebens möglicherweise bis tief in die Nacht mit einem Freund, einer Freundin durchzudiskutieren. Um Zeit und Kraft zu haben für das, was mein Nächster braucht. Um den Mut zu haben, im Gespräch mit anderen Gottes Wort nicht zu verbergen. Um mich selbst in schweren Zeiten an den hoffenden Glauben, Gott hat uns nicht aufgegeben und verlassen, festzuklammern und so wieder Mut und Kraft zu bekommen für mich und vielleicht dadurch auch für andere.

Solange, bis meine Zeit hier auf Erden vorüber ist, oder gar, bis die Lebenszeit der ganzen Welt vorbei ist und der Hausherr in sein Eigentum gekommen ist.

Ihre Pfarrerin Almut Heineken

 

„Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt“, Hiob 19,25

Es ist Hiob, von dem wir diese Worte in der Bibel lesen. Und wir wissen, wie schlimm und katastrophal seine Situation war. Allen Grund hätte er gehabt, aufzugeben, alles hinzuschmeißen. Denn alles ward ihm genommen: der Ertrag der Arbeit, die Familie, die Gesundheit.

Doch Hiob - er hält an Gott fest. Er klagt, er weint und hadert auch mit Gott, aber er gibt nicht auf. Denn egal, was ihm selbst, egal, was um ihn herum geschieht, wie schlimm, schrecklich und sinnlos es auch ist - er setzt all dem sein „aber“ entgegen. Es geht mir schlecht, ja, aber...

Ich fühle mich müde und traurig, aber... Manchmal da wird mir alles zu viel, aber... Es gibt Tage, da versteh ich die Welt nicht mehr, aber...

Aber ich weiß, so geht sein Satz weiter. Ich weiß, das heißt: ich habe nicht nur einen wagen Verdacht, eine Vision, eine Hoffnung, es könnte sein – vielleicht, möglicherweise – nein: Ich weiß. Ich weiß es, ich kann es vielleicht nicht begründen oder mit Fakten belegen, aber dennoch: ich weiß es einfach. Und dieses Wissen gibt mir Halt und Kraft. Denn ich weiß etwas ganz besonderes: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt. Gott, der Allmächtige, dem wir alles zu verdanken haben: Die Schöpfung, die Welt, meine Mitmenschen, mich selbst – dieser Gott, er lebt. Er ist nicht fern, verborgen hinter dicken Wolken, weit weg, unerreichbar, nein: Dieser Gott lebt und ist mein Erlöser. Zu ihm darf ich mich wenden, egal, wie es mir geht, ob froh und gut gelaunt oder müde, traurig und der Verzweiflung nahe.

Ich wünsche uns ein Stück dieses Mutes, dieser Hoffnung des Hiob, die glaubende Gewissheit: Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.

Ihre Pfarrerin Almut Heineken

 

Nach deinem Vermögen gib Almosen; auch wenn du nur wenig hast, scheue dich nicht, wenig Almosen zu geben. (Tobit/Tobias 4,8)

Manche evangelische Christen werden den aktuellen Monatsspruch in ihrer Bibelausgabe vergeblich suchen, denn er entstammt dem Buch Tobit. Dieses gehört zu den späten Schriften des Alten Testaments, die Luther bei seiner Übersetzung der Hebräischen Bibel außen vor ließ, weil sie ihm nur in griechischer Sprache vorlagen. In katholischen Bibelausgaben hingegen ist dieses Buch gemeinsam mit den anderen Spätschriften fester Bestandteil des Alten Testaments.

Die vorliegende Ermahnung zum Almosengeben gehört zu einer längeren Unterweisung, mit der der erblindete Tobit seinen Sohn Tobias auf eine weite Reise verabschiedet. Er gibt seinem Sohn als Vermächtnis die wesentlichen Regeln für ein Leben nach Gottes Willen mit auf den Weg, denn er selbst bereitet sich auf den Tod vor. Entscheidend ist für ihn offenbar nicht, wie groß eine Gabe ist. Entscheidend ist, dass die Armen Unterstützung erfahren. Und von dieser Pflicht sind auch die nicht ausgenommen, die selbst wenig haben. Wenn heute Multimilliardäre wie Bill Gates und Warren Buffett regelmäßig Milliarden für wohltätige Zwecke spenden, dann ist das nicht bedeutsamer als das sprichwörtlich gewordene „Scherflein“ der armen Witwe, die Jesus in Mk 12,41-44 dafür lobt, dass sie ihre letzten Pfennige weggibt. Gott sieht alle gnädig an, die bereit sind, zu teilen. Er schaut nicht darauf, ob eine Gabe groß oder klein ausfällt, sondern darauf, ob sie den Möglichkeiten derer entspricht, die etwas abgeben.

Für Gerechtigkeit zu sorgen und solidarisch die Bedürftigen zu unterstützen, ist in der Bibel keine Sonderpflicht für die Reichen. Das Wohlergehen der Armen ist eine Aufgabe, der sich alle gemeinsam zu stellen haben. Vor allem aber gilt dies für diejenigen, die nach dem Willen Gottes leben wollen. Weil Gott Gerechtigkeit und das Wohl der Armen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sieht, sind Wohlhabende und Menschen mit kleinem Geldbeutel gemeinsam herausgefordert. Niemand muss sich schämen, weil er nur wenig geben kann. Aber es ist auch niemand davon ausgenommen, sich die Frage zu stellen, welches Engagement zur Armutsüberwindung angesichts der eigenen Lebenssituation eigentlich angemessen wäre, und dann danach zu handeln.

nach Ralf Dziewas

 

Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.

Jakobus 1,19

Es wird heute so viel geredet, überall und andauernd: Worte, Worte, Worte.

Manche davon wären zum Nachdenken, aber schnell sind sie schon wieder überlagert von neuen und der Gedanke darüber ist weggerutscht.

Manche Worte sind belanglos und vielleicht wäre es besser, es wäre geschwiegen worden.

Manche Worte sind schnell dahin gesagt – aus Wut, aus Frust oder aus verletzter Eitelkeit –, aber verletzen andere und hinterlassen tiefe Wunden. Rückgängig machen lassen sie sich nur schwer.

Manche Worte und Ansichten, ob gut überlegt oder aus einer Laune heraus, sind mit der richtigen Technik in Sekundenschnelle der ganzen Welt mitgeteilt. Über den tatsächlichen Wahrheitsgehalt der Aussagen lässt sich meist nur wenig sagen, doch sie haben Wirkung – mitunter eine riesengroße.

Die Frage an uns ist: Wie gehen wir damit um?

 

Zuhören zu können, ist dagegen eine Kunst. Ein Geschenk, wenn wir es vermögen. Zum Zuhören gehört, sich Zeit zu nehmen, sich selbst zurückzunehmen, auf Zwischentöne, auf Haltung, auf Gestik des anderen achten zu lernen. Den anderen zu Wort kommen zu lassen und sich mit dem, was er oder sie sagt, zu befassen.

Und dann genau zu überlegen, was man selbst dazu sagt. Die eigenen Worte behutsam zu wählen. Vielleicht sie gar erst kurz in einem Stoßgebet Gott hinhalten, aus seinem Blickwinkel das, was einem auf der Zunge liegt, betrachten und dann aussprechen – oder auch nicht.

Ich glaube, wenn wir Menschen uns so im aufmerksamen Hören und im achtsamen Reden üben würden, dann hätten wir unsere Emotionen auch besser unter Kontrolle.

Dann würde das, was uns im Jakobusbrief anbefohlen wird, uns selbst und den anderen bei uns verändern und vielleicht ein Stück Himmel sichtbar machen.

 

In diesem Sinne Ihnen einen schönen Juli! Ihre Pfarrerin Almut Heineken