Pfarramt

Das Pfarramt ist am Montag von 15 – 18 Uhr und am Mittwoch und Freitag von 9.00 – 12.00 Uhr für Sie geöffnet. Unsere Pfarramts-sekretärin Frau Öchsner beantwortet gerne Ihre Fragen.

Auch außerhalb dieser Zeit erreichen Sie uns

unter Tel: 72 00 15.

 

Parkstraße 75

90768 Fürth

Tel: 72 00 15

Fax: 0911-7873480

E-Mail:

pfarramt.erloeser-fue@elkb.de 

Wir, das sind Britta Müller und Rüdiger Popp. Seit Oktober 2005 teilen wir uns die Stelle der Kirchengemeinde. Dies heißt, dass wir Gottesdienste, Besuche oder andere Veranstaltungen abwechselnd durchführen. Doch wir haben auch fest aufgeteilte Bereiche. Britta Müller ist für die Leitung des Pfarramtes und Kirchenvorstandes zuständig und kümmert sich schwerpunktmäßig um den Konfirmand/innen Unterricht. Rüdiger Popp leitet den Kindergarten und ist für die Arbeit mit Kindern verantwortlich. Sollten Sie bei uns klingeln, wundern Sie sich nicht, dass drei neugierige Kinder die Türe aufmachen. Es ist einfach zu spannend nachzusehen, wer da ist. Wenn Sie ein Gespräch wünschen oder ein anderes Anliegen haben, dann wenden Sie sich gerne an uns. Einer von uns beiden hat immer Zeit.

Als drittes Standbein gibt es noch mich in der Gemeinde, Almut Heineken, Pfarrerin im Ehrenamt. Als voll ausgebildete Pfarrerin halte ich sehr gerne Gottesdienste, besuche Gemeindeglieder, führe Trauungen, Taufen oder Beerdigungen durch und bin im Team verschiedener Kreise, um, wo immer es gut tut, meine Kollegen vor Ort zu unterstützen. Dieses Ehrenamt ist mir sehr wertvoll und wichtig. Es gibt mir bislang die Möglichkeit, auch ohne eine eigene Gemeinde meinen Beruf auszuüben und zugleich noch Zeit für meine Familie und mich zu haben.

Mein Name ist Sebastian Roth und werde seit dem 1. März 2016 in Ihrer Gemeinde als Vikar eingesetzt. Ich bin 28 Jahre alt und stamme aus einer sehr jungen evangelischen Gemeinde bei Würzburg. Meine ersten Kontakte mit dem Christsein waren bei mir eng mit der Musik verknüpft, nicht zuletzt, weil meine Mutter die Organistin in unserer Heimatgemeinde ist. Durch meinen Vater, von Beruf Polizeibeamter, der stark am Bau des Gemeindezentrums mitgewirkt hat, konnte ich schon früh sehr ungewöhnliche Einblicke in das Leben und Wachsen einer Gemeinde erhalten. Diese Aufbruchsstimmung, welche in dieser „Gründerzeit“ vorherrschte, hat mein Verständnis von Gemeinde als einer Gemeinschaft von Menschen mit gemeinsamen Ziel geprägt.

Ich studierte zunächst in Neuendettelsau. In dieser Zeit beschäftigte ich mich vor allem mit dem Thema Seelsorge und Verkündigung und begann damit, ehrenamtlich als Seelsorger tätig zu werden. Das setzte ich auch weiterhin nach meinem Studienplatzwechsel nach München fort, wo ich vor allem am Lehrstuhl für kirchliche Zeitgeschichte, zur Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts, studierte.

In München prägte mich vor allem die Begegnung mit anderen christlichen Glaubensrichtungen, besonders aus der orthodoxen Richtung, die ich am Lehrstuhl für Orthodoxe Theologie kennen lernte. Aber auch ganz besonders durch das Zusammenleben am Collegium Oecumenicum, welches, als ein Internationales Christliches Wohnheim, Menschen der verschiedensten christlichen Richtungen beherbergt, lernte ich, wie unterschiedlich der christliche Glaube gelebt werden kann.

Auch habe ich selbst in München meine eigene spirituelle Heimat in der christlichen Mystik gefunden und hier vor allem Autoren wie Paul Tillich und Meister Eckhart schätzen gelernt.

So ist das Christentum für mich eine Religion, welche im Gespräch und im gegenseitigen Wahrnehmen versucht, Gott auf die  Spur zu kommen, welcher sich uns in Jesus Christus offenbart hat.

Gemeinsam mit meiner Frau Judith (ebenfalls Theologiestudentin), mit der ich seit 2014 verheiratet bin, habe ich schon einige Ausflüge in Ihre Gemeinde unternommen und freue mich sehr darauf, Sie bald persönlich kennen zu lernen und mehr über Ihre ganz persönliche Art, den Glauben zu leben, zu lernen.