Partnerdekanate Fürth-Siha

Link zur Internetseite: www.siha-fuerth-partnerschaft.de

Stimme aus Tansania zur Partnerschaft 1995-2015

Dieses Jahr besteht unsere Partnerschaft 20 Jahre, seit sie im Jahr 1995 gegründet wurde. Für mich bedeutet sie ein Segen Gottes zwischen den Menschen aus Siha und Fürth. Seitdem diese Partnerschaft gegründet wurde, hat sie viele Früchte der Liebe zwischen den beiden Partnern hervorgebracht. Wir konnten die Liebe Gottes teilen, obwohl wir aus so unterschiedlichen Völkern und Ländern stammen. Wir sind eins in Christus.

Durch die Partnerschaft wurden wir Christen in Siha gesegnet mit der Unterstützung bei vielen Projekten: Beim Kirchenbau, beim Aufbau der Waisenkinder-Grundschule in Fuka, bei der Unterstützung für Schüler in weiterführenden Schulen und bei der Hilfe für arme Familien. Besonders unterstützt wurde auch unsere Krankenstation in Sanya Juu, hervorzuheben ist das Gebäude des Mutter- und Kindhauses, die Hilfe bei den Gehältern des Personals und die Anschaffung eines Ultraschallgeräts.

Durch die Partnerschaft erfahren wir im gemeinsamen Feiern der Gottesdienste während der gegenseitigen Besuche aus Fürth und Siha in besonderer Weise die Liebe Gottes.

Segensreich war auch das Austauschprogramm, bei dem unsere Partnerschaftspfarrer Rev. Fadhili Lyamuya und Matthias Kietz in den Jahren 2013 und 2014 sieben Wochen in den jeweiligen Gemeinden mitarbeiteten.

Ich bete dafür, dass die Partnerschaft noch lange besteht. Ich danke allen Beteiligten für Ihre Gebete und Bemühungen die Partnerschaft aktiv zu gestalten.

Elisa Kileo, Dekan des Luth. Distrikts Siha /Tansania, 2015

 

Besuch in Siha, unserem Partnerdekanat im Juli 2016

Eine kleine Delegation hat unser Partnerdekanat Siha besucht. Sie bestand aus den Mitgliedern des Partnerschaftsausschusses: Dagmar Pirner, Raphaela Voigt und Pfarrer Matthias Kietz. Für 5 Tage war auch Landrat Matthias Dießl dabei.

Die Krankenstation

Neuestes gefördertes Projekt war die Installation einer Solaranlage und einer Solar-Warmwasseraufbereitung auf dem Dach der Geburtsstation. Insgesamt ist die kirchliche Krankenstation sehr gut angenommen. Seit Januar wurden fast 4000 Patienten beraten und behandelt, ca. 350 Frauen und Männer kamen wegen Familienberatung, fast 100 mal wurde das Ultraschallgerät eingesetzt. Die mitreisende Ärztin hatte, im Gegensatz zum Besuch im staatlichen Krankenhaus, einen sehr guten Eindruck von der kirchlichen Krankenstation, alles war hygienisch und gut geordnet.

Die Waisenkinderschule Fuka

Auch in Fuka, der Grundschule für Waisenkinder (1.-7.Klasse) mit ca. 450 Schülerinnen und Schülern, davon fast 300 Waisenkindern, konnte die Delegation weitere Fortschritte sehen. Pfarrer Munisi zeigte den, vor allem von Spenden aus Oberasbach bezahlten, gebrauchten Schulbus. Mit seinen ca. 35 Sitzplätzen wird der Bus oft von mehr als 70 Schulkindern belegt, um sie mit mehreren Touren in ihre Heimatorte in der Umgebung zu fahren.

Inzwischen ist ein kleines Internat für ca. 35 Waisenkinder fertiggestellt worden. Der Speisesaal für alle Schüler/innen ist im Rohbau fertig, das Dach und die Inneneinrichtung werden folgen, sobald genügend Finanzmittel vorhanden sind. Alle Klassenzimmer sind inzwischen eingerichtet. Dennoch fehlt es oft auch an Schulmaterial.

Zwei neue Kirchen fast fertig

Seit mehreren Jahren unterstützen wir den Bau einer Kirche in zwei armen Gemeinden mit mehrheitlich Massai-Bevölkerung. Inzwischen sind beide Kirchen im Rohbau fertiggestellt. Gottesdienst wird in ihnen schon gefeiert, aber es fehlt vor allem die Inneneinrichtung, wie die Bänke. Holz ist in Tansania teuer, eine Bank kostet etwa 200,00 €. Es sind Spender und Spenderinnen gefragt, die die Kosten für eine Bank übernehmen würden.

Tumaini Projekt - Schulen für geistig Behinderte

In Zusammenarbeit mit dem diakonischen Zentrum für Körperbehinderte in Faraja, unterstützen wir den Aufbau von Schulklassen für geistig Behinderte. Bereits in vier Kirchengemeinden konnten Klassen beginnen. Durch Spendenmittel aus Fürth konnten Lehrerinnen bezahlt werden und ein Schulgebäude im Hauptort Sanya Juu gebaut werden. Bisher wurden behinderte Kinder oft zu Hause „versteckt“, inzwischen findet bei den Eltern auch ein Umdenken statt. In vielen Kirchengemeinden wächst bei Eltern der Wunsch ihr behindertes Kind in eine entsprechende Schulklasse zu schicken.

 

Allen Spenderinnen und Spendern für die Partnerschaft mit Siha sei herzlich Dank gesagt! Sie können spenden über das Gabenkonto der Erlöserkirchengemeinde oder das Konto des Kirchengemeindeamts Fürth:

IBAN DE28 7625 0000 0000 0594 85, Stichwort “Siha“

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Informationen zur Partnerschaft Siha/Tansania
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Flyer zur Partnerschaft mit Siha/Tansania
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