WOLKE7. Ein Spaziergang für Verliebte und die es bleiben wollen
Fürth. Zu einem Spaziergang für Verliebte laden sechs Fürther Kirchen am Valentinstag, Sonntag, 14.02.2021, von 14 bis 18 Uhr ein. In den Kirchen warten verschiedene Stationen auf die Paare, die unterschiedliche Aspekte des Miteinanders ausleuchten - zum Beispiel "Mut". Wie wäre es also, der Liebsten/dem Liebsten vor dem Altar der Fürther Altstadtkirche ein Liebeslied zu singen? Vikar Klemens Lehnemann in St. Michael ist davon überzeugt, dass Liebe Mut erfordert. Ein paar Vorschläge für mutige Liebesbeweise hat er am Valentinstag für Verliebte und alle, die es bleiben wollen, in der Kirche vorbereitet.

Was das bedeuten kann, erzählt zum Beispiel ein junges Ehepaar, das sich trotz Corona im Herbst in St. Michael getraut hat. Das Video mit einem Interview dazu kann man sich über einen QR Code in der Kirche auf seinem Smartphone anschauen. Nach jeder Station kann man weiter spazieren, sich austauschen über das Erlebte und überlegen, welche und wieviele Kirchen man noch besuchen möchte.

In der Auferstehungskirche heißt das Motto „Neues entdecken“. Dazu liegen Spiegel aus und helfen, einen anderen Blickwinkel einzunehmen und Ecken zu entdecken, die man noch nie gesehen hat – in der Kirche und beim Liebsten.

Vom „Glück auf Dauer“ berichten drei Paare zwischen 35 und 85 Jahren in einer Filmsequenz in der Erlöserkirche. Passende Fragen sind im Raum aufgehängt und animieren Besucher*innen eigene Antworten zu finden: Welche gemeinsamen Werte haben wir als Paar? Was ist mir in unserer Paar-Beziehung wichtig? Warum bin ich genau mit dir zusammen?

„Liebesworte, stark wie der Tod“ ist das Thema in der Lukaskirche. Dort liegen Liebesworte aus und besonders gestaltete Tische regen an, Platz zu nehmen um seinem Lieblingsmenschen endlich mal wieder einen Liebesbrief zu schreiben.

In der Heilig-Geist-Kirche ist an diesem Sonntag richtig viel Platz, denn alle Stühle wurden entfernt, es läuft Musik und so kann man alleine oder gemeinsam als Paar „ein Tänzchen wagen“. „Für mich ist Tanzen einfach Lebensfreude und positive Energie. In jedem Tanz finde ich mich wieder neu und erleb ich mich neu und ich bekomme meinen Kopf frei“, sagt Helga, von der neben fünf weiteren Personen im Alter von 20 bis Ü60 zu hören und zu lesen ist, warum sie gerne tanzen.

Wer nach St. Martin kommt, kann sich einen kurzen Videoclip über „Nähe und Distanz. Ein Balanceakt in der Beziehung“ anhören und darf gleich ausprobieren, wie das funktioniert, wenn man miteinander auf der Mauer vor der Martinskirche balanciert. 

Adressen der beteiligten Kirchen in Fürth und Entfernungen finden sich auf:

https://www.fuerth-evangelisch.de/aktuell/valentinstag/