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Abschied nach vierzehn Jahren

Vor 14 Jahren fuhren noch laute Züge die Parkstraße entlang, zogen wir mit einem Kind in das große Pfarrhaus, feierte die Erlöserkirche ihr 40. Jubiläum, war das Gemeindehaus noch schlecht zu heizen und der Gemeindehausgarten nur durch die Hintertür zu betreten.

Vor 14 Jahren begrüßten uns viele nette Menschen, machten uns das Ankommen leicht und ließen uns schnell heimisch werden.

Nun, 14 Jahre später, bin ich um viele Erfahrungen reicher, habe drei Kirchenvorstandswahlen durchgeführt, ein Gemeindehaus renoviert, eine evangelische Schule gegründet, Familienfreizeiten gestaltet, habe Gottesdienste in verschiedensten Formen gefeiert und viele Menschen getauft, getraut, aber auch beerdigt.

14 Jahre später bin ich aber vor allem reicher durch die Begegnungen in den zurückliegenden Jahren: Manchen Menschen bin ich nur wenige Male begegnet, zu anderen hat sich ein regelmäßiger Kontakt entwickelt. Beides war für mich wichtig und wertvoll. Manches bin ich sicher auch schuldig geblieben, nicht immer gelingt alles, nicht immer wird man allen Bedürfnissen gerecht. Besonders geschätzt habe ich die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit jedem der drei Kirchenvorstände und das gemeinsame Arbeiten, Gestalten und Feiern mit den Mitarbeitenden, ob haupt- oder ehrenamtlich.

Nach 14 Jahren ist für mich Zeit für einen Aufbruch: ab 1.4. werde ich Dekanin im Prodekanat Nürnberg Süd und Pfarrerin der Nürnberger St. Peter Gemeinde. Mein Mann wird die Pfarrstelle hier ganz übernehmen und wir werden hier wohnen bleiben. So werden wir uns hin und wieder sehen, hoffentlich aber auch bei meinem Abschiedsgottesdienst am 16.2.20.

Pfarrerin Britta Müller

Zu Besuch in Obernbreit

Der diesjährige Chor- und Gemeindeausflug führte nach Mainfranken, genauer gesagt nach Obernbreit, wo unser ehemaliger Vikar Sebastian Roth mittlerweile als Gemeindepfarrer tätig ist. Nach dem Gottesdienst inklusive Chorauftritt wurde die barocke Burkarduskirche, die weithin sichtbar über dem Ort aufragt, zusammen mit einer Kirchenführerin erkundet. Besonderen Eindruck hinterließ dabei die vom Stammvater Mose auf dem Kopf getragene Kanzel von 1696. Anschließend wurde die Obernbreiter Synagoge samt Mikwe besichtigt, die dank eines engagierten Vereins heute als kultureller Veranstaltungsort der Begegnung dient.

Das nahegelegene Marktbreit am Main hatte ebenfalls viel romantisches Flair zu bieten, wie die Stadtführung am Nachmittag zeigte: Beeindruckende Gebäude verschiedener Epochen, darunter der zweitälteste Gasthof Deutschlands sowie ein reich mit Intarsien geschmücktes, prächtiges Trauzimmer im Rathaus. Das Technikdenkmal „Alter Kranen“ am Main überraschte schließlich noch mit einer Tretmühle in seinem Inneren, die sogleich ausprobiert wurde... Bei so viel Sehenswertem war es gut, dass Mittagessen und Kaffeetrinken Gelegenheit boten, sich untereinander und mit Pfarrer Roth und seiner Frau auszutauschen.

Barbara Neukam

Karin Niedermann geschäftsführende Assistenz für den Kindergarten der Erlöserkirche

Geschäftsführende Assistenz? Das widerspricht sich doch: Entweder geschäftsführend oder Assistenz! Genau in diesem Spagat bewege ich mich. Seit 1.09. bin ich geschäftsführende Assistenz für den Kindergarten der Erlöserkirche. Mit 4 Wochenstunden Arbeitszeit bin ich für Personalia, Elternbriefe und Verwaltung zuständig. Ich entlaste damit den Aufgabenbereich von Pfarrer Popp, der aber als Trägervertreter immer noch zuständig bleibt.

Neben dieser Aufgabe bin ich noch Geschäftsführerin für die Kindertagesstätten in Maria Magdalena und bringe von daher schon viel an Erfahrung in diesem Bereich mit.

Monika Teepe

Kinder- und Jugendchorleiterin

Ich komme aus einem Musikerhaushalt: Meine Eltern waren Opernsänger. Schon als Kind sang ich in verschiedenen Chören, spielte Klavier und Klarinette und machte Gesang danach ebenfalls zu meinem Beruf. An verschiedenen Opernhäusern war ich als Solistin tätig. Dort sammelte ich reichlich Erfahrung in der Zusammenarbeit mit verschiedensten Chören im Musiktheater und in Konzert- und Kirchenmusik. Seit 2007 leite ich selbst verschiedene Ensembles in verschiedenen Schulen und Altersklassen.

Nun freue ich mich über meine neue Aufgabe, mit dem Kinder- und Jugendchor der Erlöserkirche Fürth neue Programme zu gestalten. Über viele weitere Mitsänger freue ich mich!