Aktuelles

Der Fürther Westen: Alle fünf zusammen

Regionale Zusammenarbeit in den Kirchengemeinden

Im Rahmen der Landesstellenplanung und im PuK-Prozess der Landeskirche (der zugegebenermaßen durch die Pandemiebedingungen etwas unter dem Radar flog), wurde weit mehr als bisher der Blick auf Zusammenarbeit im Raum und insbesondere in den sogenannten Nachbarschaften gelegt.

Dekan Jörg Sichelstiel hatte bereits im Mantelteil des Monatsgruss August letztes Jahr über die Nachbarschaften der Kirchengemeinden berichtet. Im Januar ging es um die „Evangelischen Herausforderungen und Perspektiven in Fürth“, die deutlich machten: An ganz vielen Stellen arbeiten wir als Gemeinden und Einrichtungen im Dekanat bereits eng zusammen, vertreten uns und kümmern uns um unsere Gemeindeglieder, also Sie.

Wie das passiert und was sich entwickelt, darüber wollen wir Sie heute auf dem Laufenden halten. Schon seit Jahren sprechen die Pfarrer:innen regelmäßig die Urlaube und die Predigtpläne ab, damit Sie sicher eine:n von uns finden, wenn Sie jemanden brauchen. Darüber hinaus gab es schon zwei Termine, an denen sich die Vertrauensleute getroffen haben, um sich kennenzulernen und die Prozesse zu begleiten. Auch Kirchenvorstands-Tage aller fünf Gemeinden sind geplant, wenn es die Bedingungen wieder zulassen. Das Miteinander soll und muss auf eine breite Basis gebracht werden, erste Schritte sind getan.

Durch den Wegfall der Pfarrstelle „Altenheimseelsorge“ hat sich für unsere Region auch bereits einiges geändert, wo wir vom guten Miteinander profitiert haben. Die Betreuung der Menschen in den Pflegeheimen haben die Pfarrer:innen neu organisiert, die Gottesdienste in den Heimen werden auf alle Schultern verteilt und niemand wird alleine gelassen.

Mit Spannung gehen die geschäftsführenden Pfarrer:innen gerade auch ein neues Projekt an, das ihnen die Möglichkeit geben soll, wieder mehr direkt bei Ihnen zu sein und weniger Zeit am Schreibtisch zu verbringen. Eine Arbeitsgruppe erarbeitet für den Fürther Westen (und vielleicht auch gleich für die Landeskirche) ein Modell, wie die pfarramtliche Geschäftsführung durch Verwaltungsfachkräfte übernommen werden könnte. Ein zukunftsweisendes Projekt, das die ELKB unterstützt.

Wir stecken mitten in großen Veränderungen und freuen uns, dass wir die so gut im Miteinander gestalten können. Wir sind miteinander unterwegs - für Sie und mit Ihnen, liebe Gemeindeglieder, und mit Gott.

Norbert Ehrensperger für die Pfarrerinnen und Pfarrer der Region West


Liebe Freunde der Kirchengemeinde,

der Krieg Russlands gegen die Ukraine beschert uns eine bedrückende Situation in Europa.

Menschen aus der Ukraine sind auf der Flucht und suchen nach Orten, wo sie vorübergehend bleiben können.

Oft stellt sich die Frage, was kann ich tun?

Wenn Sie konkret helfen wollen, dann können Sie dies z.B. durch Spenden an die Diakonie-Katastrophenhilfe.

Wenn Sie Wohnraum zur Verfügung stellen können und wollen(!!), dann tun Sie dies bitte über diesen Wohnraumbörsen-Link der Stadt Fürth). Leider ist damit zu rechnen, dass der Konflikt in der Ukraine nicht in den nächsten Tagen zu Ende gehen wird und deshalb nicht sehr bald Rückkehrmöglichkeiten vorhanden sein werden. Wenn Sie mit Wohnraum helfen wollen, stellen Sie ich darum bitte darauf ein, dass die Geflüchteten länger werden hier bleiben müssen. Bei der Begleitung von Geflüchteten unterstützen wir Sie als Kirchengemeinde sehr gerne.

Allgemeine Informationen der Stadt Fürth zur Aufnahme von Geflüchteten finden Sie hier.

Wenn Sie der Ukrainischen oder auch der russischen Sprache mächtig sind und beim Dolmetschen helfen wollen, melden Sie sich bitte im Pfarramt.

Wenn Sie sich anderweitig freiwillig für die Geflüchteten engagieren wollen, wenden Sie sich bitte an des Freiwilligenzentrum Fürth.

Gerne nehmen wir auch weitere Ideen im Pfarramt entgegen.

Herzliche Grüße, Rüdiger Popp


Zeit, ein Licht anzuzünden

Seit einigen Jahren planten wir einen neuen Kerzenleuchter in der Kirche. Die vielen Kerzen, die in den vergangenen Jahren an der Steinwand und auf den weißen Tischen angezündet worden waren, sollten einen neuen und angemessenen Platz bekommen. Nach vielen Treffen und Vorplanungen fragten wir die Schlosserei Hürner aus Cadolzburg an, uns Entwürfe für einen passenden Kerzen-

ständer zu erstellen. Und sie kamen auch, in ganz unterschiedlichen Variationen, ob als Wandelement oder freistehend.

Am Ende fiel die Wahl auf einen Leuchter, der die Formensprache unserer Leuchter am Altar aufnahm und weiterführte.

Am Ostermorgen konnten wir ihn im Gottesdienst seiner Bestimmung übergeben. Er lädt alle ein, sich in der Kirche eine Auszeit zu nehmen und für sich oder für andere eine Kerze anzuzünden. Ein ganz herzlicher Dank gilt der Arbeitsgruppe, die viele Stunden diskutiert und getüftelt hat. Und natürlich würde bis heute kein Kerzenständer die Kirche erhellen, hätten wir nicht großzügige Spenderinnen und Spender gehabt, die die Finanzierung überhaupt erst ermöglicht haben.


Hilfsangebote für ältere und kranke Menschen

Älteren und kranken Menschen wird empfohlen das Haus nicht zu verlassen. Doch wie einkaufen gehen? Wir im Pfarramt können Sie da gerne unterstützen. Wir haben einen Helferkreis von vertrauenswürdigen Personen, die Besorgungen übernehmen können. Melden Sie sich einfach im Pfarramt Tel: 0911-720015

Liebe Gemeinde,

wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie das Pfarramt und mich als Pfarrer per Telefon 0911-720015, per Brief oder per email erreichen können: pfarramt.erloeser-fue@elkb.de

 

In Fürth gibt es ein Seelsorgetelefon mit einer Seelsorge-Nummer in der Corona-Krisenzeit, das besetzt ist mit einer der Fürther Pfarrerinnen oder Pfarrer.

Tel: 0911 – 7666 49 49 / täglich von 8.00 bis 22.00 Uhr.

Zu anderen Zeiten ist die Telefonseelsorge erreichbar: 0800 / 1110111 und 0800 / 1110222.